Politik und Sport sitzen in einem Boot

Ministerpräsident in Spe Günther Beckstein im Drachenboot

Es war ein Ereignis, das sich mit dem großen Sport messen kann. Die Präsentationen des NDR für das Drachenbootrennen der Ministerpräsidenten, anlässlich des Tages der Deutschen Einheit, der in diesem Jahr zentral in Schwerin gefeiert wurde, dauerten länger als das Rennen selbst. Über die 250m Strecke traten 7 Landesvertreter zum sportlichen Vergleich an. Am Start waren die Teams aus Bayern Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Während die Saarländer mit ihrem Ministerpräsidenten Peter Müller bereits am Vortag angereist sind und auch regelmäßig trainieren, mussten die bayerischen Drachenbootsportler lange auf ihren VIP, den designierten Nachfolger als bayerischer Ministerpräsident Günther Beckstein, warten.

Er wurde im Eiltempo in das Trikot der „Bavarian Allstars“ eingekleidet und zum Drachenboot geleitet. Dort warteten schon die weiteren Akteure, die sich aus den 3 bayerischen Drachenbootsporttreibenden Vereinen, dem MTV München, dem TSV Lohr und dem SSKC Aschaffenburg zusammensetzte. Im Schnellverfahren wurde Günther Beckstein, der vorher noch nie in einem Drachenboot saß, in die Paddeltechnik eingewiesen. Auf dem Weg zum Start konnte er dann praktische Erfahrungen sammeln.

Obwohl auch in der bayerischen Mannschaft mehrfache Deutsche- und Weltmeister saßen, lag die Favoritenrolle bei den Teams aus Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, die fast die kompletten WM Teams aufbieten konnten und zudem noch diverse Trainings mit ihren Ministerpräsidenten durchführen konnten.

Trotz allem witterten die Vertreter Bayern eine kleine Außenseiterchance. Im Boot saßen neben unserem neuen Landesvater Günther Beckstein, Michael Hülsenbeck, Heiner Faßnacht, Sibylle Hübner, Barbara Großmann, Tim Faßnacht, Dennis Ermert, Hannah Patzelt, Eugen Eibl, Gerhard Richter (alle SSKC), Peter Rossdeutscher, Petra Höfling, Dieter Daus, Roland Fischer, Sabine Koepps, Cornelia Grundler, Anette Siegler, Klaus Höfling, Christian Redelberger und Jochen Hartl am Steuer (alle TSV), Evi Jackermeier und Christine Sieben an der Trommel (beide MTV).

Unter tosendem Applaus der geschätzten 30.000 Zuschauer entlang des Pfaffenteiches und unter Begleitung zahlreicher Fernsehkameras wurde das Rennen gestartet. Unter den Trommelschlägen und Anfeuerungsrufen legten sich alle Mannschaften mächtig ins Zeug. Bis zur Hälfte der Strecke lagen die „Bavarian Allstars“ mit an der Führung. Erst auf den letzten Metern konnten sich die Favoriten etwas absetzen. Es gewann Niedersachsen vor Mecklenburg-Vorpommern. Hamburg wurde nach Zielfotoentscheid hauchdünn vor Bayern Dritter.

Am Ende gab es einen 4. Platz für das Team Bayern. Mit dieser Platzierung waren nicht nur Günther Beckstein, der sich im Rennen wacker schlug und nie den Rhythmus verlor, sondern auch seine übrigen Mitpaddler zufrieden. Der Referent des Bayerischen Kanu-Verbandes, Klaus Höfling aus Lohr, der in Verbindung mit der Staatskanzlei, die ganze Anreise und den Aufenthalt organisiert hatte, konnte bei der Nachbesprechung und den Interviews mit Günther Beckstein erfahren, dass es unserem neuen Ministerpräsidenten sehr viel Spaß bereitet hat und er die Disziplin und Konzentration der „Bavarian Allstars“ bewundert hat. Er freue sich schon auf das Rennen im nächsten Jahr. Hierauf freuen sich auch die Sportler des SSKC Aschaffenburg und des TSV Lohr.

Günther Beckstein und die Bavarian Allstars
3.Reihe von links: Klaus Höfling, Eugen Eibl, Dieter Daus, Christian Rebelberger, Hannah Patzelt, Tim Faßnacht, Peter Rossdeutscher
2.Reihe von links: Michael Hülsenbeck, Gerhard Richter, Dennis Ermert, Cornelia Grundler, Sabine Köpps, Sibylle Hübner, Roland Fischer
1. Reihe von links: Heiner Faßnacht, Barbara Großmann, Günther Beckstein, Christine Sieben, Evi Jackermeier, Anette Siegler, Petra Höfling

   
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