Drachenboot FrankenCup war ausgebucht

Zum fünften Mal stand der Floßhafen in Aschaffenburg ganz im Zeichen der Drachenboote. Den ganzen Tag gaben die Trommeln der Drachenboote den Takt vor. 32 Funteams, 8 Damenmannschaften und 6 Sportteams hatten zu diesem Drachenboot Großereignis am bayerischen Untermain gemeldet und damit die Grenze des Machbaren erreicht. Die Kanuabteilung des SSKC Aschaffenburg hatte die Regatta gut vorbereitet und aus den Reihen der über 900 aktiven Paddler kam nur positive Resonanz. Mit dieser Teilnehmerzahl ist die Veranstaltung am Limit angekommen, da das Zeitlimit und die Anzahl der Boote ausgereizt sind.

Bereits in den Vorrennen zeichnete sich ab, dass die Zieleinläufe immer enger werden würden. Spätestens ab den Platzierungsrennen müsste fast in jedem Rennen mit Zielvideo der Einlauf festgestellt werden. Die Sprecherin Ulrike Eichhorn tat ein Übriges, um die Stimmung am Siedepunkt zu halten.

Bei den Sportteams setzten sich die Spessartdrachen des TSV Lohr knapp vor den Fitalis X-tremers aus Wettenberg und den Saarwölfen aus Völklingen durch.

In der Damenklasse waren alle 8 Teams fast gleichstark. Die Belegung des großen Finales war nur durch Zielfoto machbar. Dort siegte das Team Offenbach knapp vor den Titelverteidigern „Alpine Ladies“ des Alpenvereins Sektion Aschaffenburg.

Bei den Fun Teams wurde von Anfang an hart gekämpft. Viele neue Teams sorgten für Überraschungen. So blieben einige arrivierte Teams im Kampf und die vorderen Plätze auf der Strecke. Im Finale fanden sich neben dem Titelverteidiger „Kombinierer“ der Siemens-VDO, die „Roland Barrakudas“ (MAN-Roland Druckmaschinen), die „Pipeliners“ von den Aschaffenburger Versorgungsbetrieben und „Razfaz“ vom Vita Life Park Wertheim. Auf den ersten 150m gab es ständige Führungswechsel. Am Ende war der letzte Paddelschlag maßgeblich für den Sieg. Glückliche Gewinner wurden „Razfaz“ vor den Kombinierern, den Pipeliners und Roland Barrakudas. Alle Mannschaften wurden am Abend durch den Oberbürgermeister von Aschaffenburg, Klaus Herzog, geehrt und ausgezeichnet.

Nur kurz war die Verschnaufpause für die Organisatoren. Bereits um 7 Uhr wurde die Ballonierung wieder in den Fluß gezogen um für den 2. Aschaffenburger SchulCup und für die Kanu-Schüler- und Jugendregatta die Bahnen auszulegen.

28 Schulmannschaften wollten sich beim 2. SchulCup mit einander messen. Mit den ausgefallensten Teamnamen, wie „Die Opfer“, „Unsinkbar“ oder „Bikini Bottom Boat“ traten die Schulen an. Aber am Ende siegte nicht der Name, sondern die Harmonie im Boot. Am besten gelang dies in der Altersklasse (7-10 Klasse) den „Opfern“ vom Kronberg Gymnasium. Hier kämpften 8 Teams um die begehrten Pokale. 20 Drachenbootteams paddelten in der Alterstufe 11-13 um den Sieg. Auch hier wurde unter den Augen der vielen Zuschauern hart und erbittert um den Einzug ins Finale gepaddelt. Dies erreichten „Die Pink Pearl des FDG“(Friedrich-Dessauer-Gymnasium), „Boot in Seenot“ vom Friedrich Dessauer Gymnasium und „Frau Mahnzahn“ vom Kronberg Gymnasium.

Bis zur Ziellinie wurde gefightet und nur das Video konnte die Platzierung eindeutig feststellen. Es siegte „Die Pink Pearl des FDG“ vor dem „Boot in Seenot“ und Frau Mahnzahn. Zum Abschluss zeigte sich auch das Wetter zufrieden und strahlte mit den Teilnehmern und den Veranstaltern um die Wette.
Alle waren zufrieden und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Internet: www.drachenboot-frankencup.de

   
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